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Wie das Krankenhaus Sligo in Westirland Kosten gespart und sein Problem mit der Spreizung dank intelligenter Lösungen von Grundfos gelöst hat

Zwischen dem, was wir vorher hatten, und dem, was wir jetzt haben, besteht ein großer Unterschied. Dies ist ein wirklich positiver Schritt für uns bei der Kontrolle der Heizenergie innerhalb des Krankenhauses.

Declan McGoldrick, Projektleiter am Universitätskrankenhaus Sligo

Die Heizungsanlage vom Sligo University Hospital arbeitet sehr ineffizient, erzählt Declan McGoldrick vom HSE Estates Department des Krankenhauses. Bei den Umwälzpumpen handelte es sich noch um ungeregelte Pumpen mit konstanter Drehzahl. Sie lieferten Warmwasser mit einer mittleren Temperatur von 130 °C.

„Die Dichtungen an den Pumpen ermüdeten nach und nach. Der Wartungsbedarf wurde immer höher. Die Heizkreise hier im Universitätskrankenhaus Sligo weisen eine erhebliche Länge auf. Infolgedessen kam es zu erheblichen Rohrreibungsverlusten. Das bedeutete, dass die Effizienz und die Leistung der Heizungsanlage auch wegen der nicht optimalen Spreizung immer mehr nachließ."

From left, Michael O’Brien and Declan McGoldrick of HSE Estates Dept. at Sligo University Hospital, with Liam Kavanaugh of Grundfos Ireland in the hospital’s boiler room.

Die Lösung

Das Krankenhaus modernisierte sein Kesselhaus und ersetzte seine ungeregelten Pumpen mit fester Drehzahl durch intelligente MAGNA3- und TPE3-Pumpen von Grundfos. „Grundfos Pumpen können Ihre Leistung automatisch an die jeweilige Last im Heizkreis anpassen“, sagt Declan McGoldrick. Mithilfe der Pumpen konnte auch das Problem mit der Spreizung behoben werden. „Wir zeichnen die Temperatur in den Rücklaufleitungen auf, um die Spreizung zwischen dem Vorlauf und dem Rücklauf zu bestimmen. So können wir die Wärmeabgabe berechnen. Der Volumenstrom wird von der Pumpe selbst ermittelt.“

The hospital upgraded its boiler house, replacing its fixed speed pumps with intelligent MAGNA3 and TPE3 pumps from Grundfos.

Gewaltige Unterschiede

„Wir sparen mit unserem neuen Pumpensystem 70 bis 80 Prozent des bisherigen Stromverbrauchs ein“, sagt Declan McGoldrick. Weitere kleinere Einsparungen ergeben sich durch die Überwachung der Betriebsdaten mithilfe der App Grundfos GO, die auch zur mobilen Regelung der Pumpen eingesetzt werden kann. Zusätzlich können mit der in der Pumpe integrierten Wärmemengenerfassung die Heizleistung und die Förderströme berechnet werden. Der Pumpenbetrieb wird über die Gebäudeleittechnik gesteuert. Die Kommunikation erfolgt über ein BACnet-Netzwerk. Für die Anbindung werden entsprechende Kommunikationsschnittstellenmodule in die Pumpe eingesetzt.

„Wir nutzen die Daten, um eine bessere Kontrolle über einige unserer Prozesse im Krankenhaus zu haben, aber auch um weitere Einsparungen zu erzielen.“ Bei der alten Heizungsanlage des Krankenhauses wurden keine Daten aufgezeichnet und ausgewertet, weil die Pumpen noch nicht mit der Steuerung kommunizieren konnten. „Die Pumpe wurde einfach nur eingeschaltet. Es wurden keine Daten von der Pumpe übertragen. Somit gibt es erhebliche Unterschiede zwischen der alten und der neuen Heizungsanlage. Besonders positiv ist, dass wir die Nutzung der Heizenergie im Krankenhaus sehr viel besser überwachen und steuern können.“