Referenz

In den kalten, abgelegenen Alpen zählt für einen Heizungsbauer vor allem Zuverlässigkeit

Es ist unerlässlich, dass wir als Einzelperson, als Unternehmen und als Gesellschaft an die Umwelt denken. Energie zu sparen, ohne dabei an Komfort einzubüßen, ist sehr wichtig.

Johannes Widmoser, beratender Ingenieur, Energietechnik GmbH

Johannes Widmoser fährt mit der Seilbahn auf einen verschneiten, nebelverhangenen Berg. Er war den ganzen Nachmittag im Büro und will jetzt einmal bei einem seiner erfolgreichen Projekte vorbeischauen. Es ist später Nachmittag im Skigebiet Waidring-Steinplatte im österreichischen Tirol. Durch die Fenster der Seilbahn sieht man aufgrund von Nebel und Eis so gut wie nichts.

„Bei gutem Wetter hat man hier eine tolle Aussicht“, sagt er und zeigt aus dem Fenster auf die unsichtbare Landschaft. „Da ist der Pillersee, und da drüben sind die Loferer Steinberge.“ Die Seilbahn ist leise und rattert nur, als ihr Verbindungsseil über die Räder eines Stützpfeilers läuft.

Johannes Widmoser, beratender Ingenieur bei der Energietechnik GmbH, plant Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen (HLK) für Kunden an weit verstreuten Orten in diesem Teil der Alpen. Ihre Gebäude sind nicht immer gut zugänglich und viele von ihnen leben vom Tourismus. Das hat Auswirkungen auf seine Entscheidungen beim Spezifizieren der Komponenten von Anlagen – wie etwa Pumpen.

„Auf Qualität wird großen Wert gelegt“, erläutert er. „Zum einen zählt die Betriebssicherheit. Und zum anderen die Energieeinsparung.“

Jetzt geht er bei einem Gebäude vorbei, dessen Heizungsanlage er 2014 selbst konstruiert hat: bei der „Panorama Tenne“, einer Après-Ski-Bar für 220 Personen auf dem Bergmassiv Steinplatte.

Die Seilbahn kommt oben an, Johannes steigt aus und geht vorbei an Skifahrern und an einer roten Digitalanzeige, die -9 °C anzeigt. Er zieht sich die Kapuze seines Anoraks über den Kopf und stapft schnell bergauf durch den Schnee. Aus dem Nebel taucht eine Holzhütte auf, aus deren Fenstern warmes Licht leuchtet. Er tritt schwungvoll ein, grüßt die Mitarbeiter hinter der Theke und breitet seine Arme weit aus.

„Das ist die Panorama Tenne“, sagt er mit einem breiten Grinsen. „Schön warm hier.“

"Während des Neubaus wurde auf einen möglichst geringen Energieaufwand mit modernsten Pumpen, wie der MAGNA3 und der ALPHA3, geachtet", sagt Johannes Widmoser von der Energietechnik GmbH.

Die Heizung muss einwandfrei funktionieren

Johannes zeigt bei einem kurzen Rundgang die offenen Räume, den Kamin, die Sofas, die Sitzecken und die Bar. Durch die riesigen Fenster – hinter denen normalerweise das eindrucksvolle Bergpanorama liegt – blickt man jetzt auf einen immer dunkler werdenden, bläulichen Himmel. „Dieses Gebäude befindet sich in einer hochalpinen Lage. Es ist schwierig, im Winter mit Geräten hier hoch zu kommen und Reparaturen durchzuführen. Die Heizung muss jederzeit einwandfrei funktionieren.“

Er steigt die Treppe hinab in den Keller, vorbei an Türmen von Bierfässern und Limonadenkisten, bis er den Technikraum erreicht. Eine Wand ist durch einen Gas-Heizkessel und einen Warmwasserspeicher belegt, an einer anderen steht eine Reihe roter Pumpen – ALPHA1, ALPHA3, MAGNA3 und UPS von Grundfos. Diese wälzen das Heizwasser für die Fußbodenheizung und die Heizkörper sowie das Warmwasser um.

„Da es sich um einen Neubau handelt, wurde bei der Planung darauf geachtet, dass mit den neuesten Pumpen, wie etwa der MAGNA3 und der ALPHA3, der geringstmögliche Energieverbrauch gewährleistet wird“, erklärt er.

Wieder oben angekommen, begrüßt Johannes einen der Inhaber aus dem Skigebiet, Andreas Grünbacher.

„Für uns ist am wichtigsten, dass sich die Gäste hier wohlfühlen“, sagt Andreas. „Dass die Atmosphäre angenehm ist und die Innentemperatur stimmt. Die Heizungsanlage ist dabei der wichtigste Faktor. Sie muss ordnungsgemäß heizen – ganz gleich, ob die Temperaturen bei -10 °C oder bei +10 °C liegen. Außerdem ist es wichtig, dass die Pumpen auch Energie einsparen und nicht ausfallen. Wenn etwas ausfällt, ist das für uns sehr schlecht.“

Johannes geht wieder raus in den eiskalten Abend. Der Nebel hat sich gelichtet und in der Ferne kann man eine Bergkette ausmachen. „Wir sollten nicht Energie erzeugen, die wir gar nicht brauchen. Es ist unerlässlich, dass wir als Einzelperson, als Unternehmen und als Gesellschaft an die Umwelt denken und Strom sparen. Energie zu sparen, ohne dabei an Komfort einzubüßen, ist sehr wichtig.“

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