1 T-Shirt aus Baumwolle = 2500 Liter

Quelle: Unesco-IHE (Institute for Hydrological Education (2005): The Water Footprint for Cotton Consumption, Seite 21.
Link: https://waterfootprint.org/media/downloads/Report18.pdf
Link: https://www.worldwildlife.org/stories/the-impact-of-a-cotton-t-shirt (2013)

1 Jeans = 8000 Liter

Quelle: Unesco-IHE (Institute for Hydrological Education (2005): The Water Footprint for Cotton Consumption, Seite 21.
Link: https://waterfootprint.org/media/downloads/Report18.pdf
Link: https://waterfootprint.org/en/water-footprint/personal-water-footprint/

1 Avocado = 227 Liter

Quelle: Unesco-IHE (Institute for Hydrological Education) 2010: The Green, Blue and Grey Water Footprint of Crops and Derived Crop Products, Seite 20.
Link: https://waterfootprint.org/media/downloads/Report47-WaterFootprintCrops-Vol1.pdf
Link: https://waterfootprint.org/en/about-us/news/news/grace-launches-new-water-footprint-calculator/

1 Flasche Wein = 630 Liter

Quelle: Unesco-IHE (Institute for Hydrological Education) 2010: The Green, Blue and Grey Water Footprint of Crops and Derived Crop Products, Seite 16.
Link: https://waterfootprint.org/media/downloads/Report47-WaterFootprintCrops-Vol1.pdf

Wasser-Fußabdruck

Die Herstellung von Lebensmitteln und Gütern hat den größten Anteil an unserem Wasser-Fußabdruck.
Quelle: Weltwasserrat und Unesco-IHE (Institute for Hydrological Education)

Sicherer Zugang zu sauberem Wasser

2,2 Milliarden Menschen haben keinen gesicherten Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die meisten von ihnen leben in den am wenigsten entwickelten Ländern.
Quellen: UNICEF und WHO, 2019. Progress on household drinking water, sanitation and hygiene (2000 bis 2017), Seite 6.
Sicherer Zugang zu sauberem Wasser: Trinkwasser aus einer sicheren, geschützten Wasserquelle, die bei Bedarf jederzeit zur Verfügung steht und frei von Fäkalien und chemischen Verunreinigungen ist. Zu den sicheren Trinkwasserquellen gehören Leitungswasser, Rohrbrunnen oder Schachtbrunnen, geschützte Quellen, Regenwasser und abgefülltes oder angeliefertes Wasser.

Genereller Zugang zu Wasser

785 Millionen Menschen haben gar keinen Zugang zu Wasser.
Quellen: UNICEF und WHO, 2019. Progress on household drinking water, sanitation and hygiene (2000 bis 2017), Seite 6.
Genereller Zugang zu Wasser: Trinkwasser aus einer sicheren Wasserquelle. Voraussetzung ist, dass die Beschaffungszeit inklusive Hin- und Rückfahrt sowie Wartezeit nicht mehr als 30 Minuten beträgt.

Täglich sterben 1.000 Kinder unter 5 Jahren an schlechten Hygienebedingungen und fehlenden Sanitäreinrichtungen sowie einem nicht sicheren Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Quelle: Prüss-Ustün et al., 2014. Ausbreitung von Krankheiten durch unzureichende Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Hygiene in Gebieten mit niedrigem und mittlerem Einkommen: Eine rückwirkende Analyse von Daten aus 145 Ländern, Seite 1.
Link: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10,1111/tmi.12329
Quelle: WWAP (World Water Assessment Programme der Vereinten Nationen) 2017. Weltwasserbericht 2017 der Vereinten Nationen. Abwasser: Die ungenutzte Ressource. Paris, UNESCO.
Link: https://unesdoc.unesco.at/ark:/48223/pf0000247153
Link: https://www.unicef.org/media/media_68359.html
Link: https://www.un.org/sustainabledevelopment/water-and-sanitation/

80 % aller Abwässer gelangen auch heute noch nahezu unbehandelt in die Umwelt

Quelle: WWAP (World Water Assessment Programme der Vereinten Nationen) 2017. Weltwasserbericht 2017 der Vereinten Nationen. Abwasser: Die ungenutzte Ressource. UNESCO (Paris), Seite 2.
Link: https://unesdoc.unesco.at/ark:/48223/pf0000247153
Link: https://www.un.org/sustainabledevelopment/water-and-sanitation/

Verstädterung

Bis 2050 werden voraussichtlich weitere 2,5 Milliarden Menschen in Städten leben. Das sind dann ca. 68 % der Gesamtbevölkerung. Von einem derartigen Bevölkerungsanstieg werden mit einem Anteil von 90 % vor allem Städte in Afrika und Asien betroffen sein.
Quelle: Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen.
Quelle: https://www.un.org/development/desa/en/news/population/2018-revision-of-world-urbanisation-prospects.html

Bei einem weiter so nach dem Motto „Business-as-usual“ entsteht bis 2030 eine Lücke zwischen dem Angebot und dem Bedarf an Süßwasser von 40%.

Quelle: Weltbank (2018).
Link: http://www.worldbank.org/en/topic/water/overview

Bis zu 60 % Wasserverluste in Städten

Quelle: GWI Water Data Report 2019
Link: https://www.gwiwaterdata.com/data-hub/utilities

Stromverbrauch für die Raumkühlung seit 2000 fast verdoppelt

Quelle: Internationale Energieagentur (IEA): Energieeffizienz 2018 – Analysen und Ausblicke bis 2040. IEA Market Report Series (6. Ausgabe), Seite 92.
Link: https://webstore.iea.org/market-report-series-energy-efficiency-2018
Link: https://www.iea.org/fuels-and-technologies/cooling

Mehr Starkregenereignisse durch den Klimawandel führen zu Überschwemmungen und erhöhtem Meerwasserzufluss

Quelle: WWAP (World Water Assessment Programme der Vereinten Nationen) / UN-Water 2018. UN-Weltwasserbericht 2018: Wasser natürlich bewirtschaften. Paris, UNESCO.
Link: https://unesdoc.unesco.com/ark:/48223/pf0000261424
Quellen: World Water Assessment Programme der Vereinten Nationen, OECD 2016. Finanzmanagement für Überschwemmungsgefahren und integriertes Dürrmanagementprogramm der Weltorganisation für Meteorologie.

London und Mexiko-Stadt geht das Wasser aus

Quelle: Circle of Blue: Zeropolis – Big Cities, Little Water
Link: https://www.circleofblue.org/zeropolis/
Quelle: W12 Congress
Link: https://www.w12-congress.com/about-the-w12/

Industriebetriebe für 20 % des gesamten Wasserverbrauchs verantwortlich

Quelle: UNESCO (2012). 4. Weltwasserbericht der Vereinten Nationen: Wasserbewirtschaftung – Unsicherheiten und Risiken.
Link: https://unesdoc.unesco.de/ark:/48223/pf0000215644
Link: http://www.fao.org/aquastat/en/overview/methodology/water-use

Weltweit gehen durchschnittlich 30 % des gesamten Trinkwasserverbrauchs verloren

Quelle: Quantifying the global non-revenue water problem (R. Liemberger und A. Wyatt), Seite 834.
Link: https://www.researchgate.net/profile/Alan_Wyatt/publication/326238463_Quantifying_the_global_non-revenue_water_problem/links/5e9df9e54585150839ef34b8/Quantifying-the-global-non-revenue-wasser-problem.pdf? oder?

Wasserknappheit in Mexiko-Stadt

Quelle: Circle of Blue: Überschwemmungen und Wasserknappheit in Mexiko-Stadt.
Link: https://www.circleofblue.org/2018/latin-america/floods-water-shortages-swamp-mexico-city/
Quelle: W12 Congress
Link: https://www.w12-congress.com/about-the-w12/

Bis 2050 werden voraussichtlich 40 % der Weltbevölkerung die Wasserknappheit zu spüren bekommen

Quelle: UNWD 2020
Link: https://www.unwater.org/publications/world-water-development-report-2020/

Weltweit etwa 250 Millionen Menschen von Überschwemmungen betroffen – Geschätzte Kosten: 40 Milliarden US-Dollar jährlich

Quelle: OECD 2016 – Financial Management of Flood Risk, Seite 9.
Link: https://www.oecd.org/daf/fin/insurance/OECD-Financial-Management-of-Flood-Risk.pdf

Nachfolgend sind die durchschnittlichen Wasserverluste für einige Länder aufgeführt:

Großbritannien (21 %), Mexiko (40 %), USA (20 %), Schweden (40 %), Liberia (49 %), Armenien (83 %), China (21 %) und Venezuela (62 %).
Quelle: R. Liemberger, A. Wyatt: Quantifying the global non-revenue water problem, Anhang
Link: https://www.researchgate.net/profile/Alan_Wyatt/publication/326238463_Quantifying_the_global_non-revenue_water_problem/links/5e9df9e54585150839ef34b8/Quantifying-the-global-non-revenue-wasser-problem.pdf? oder?

Auswirkungen von Emissionen auf den Klimawandel

Die Energieerzeugung ist für 73 % der CO2-Emissionen verantwortlich und spielt damit eine entscheidende Rolle beim Klimawandel.
Quelle: UN-Water
Quelle: World Resource Institute
Link: https://www.wri.org/blog/2020/02/greenhouse-gas-emissions-by-country-sector

Verbraucherverhalten

Durch das veränderte Verbraucher- und Konsumverhalten wird sich der Bedarf an Wasser und Energie bis 2030 voraussichtlich um ca. 40 % bis 50 % erhöhen.
Quelle: Europäische Kommission: Wachsender Konsum
Link: https://ec.europa.eu/kno wledge4policy/foresight/topic/growing-consumerism_en