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Höhere Effizienz und weitere Vorteile für eine stetig wachsende Stadt durch einen einfachen Pumpenaustausch

Efficient and quiet pumps are good for our work environment.

Liu Zhiwei, Chief of Technology and Equipment, Qujiang Water Supply Management

In einer Bergregion im chinesischen Qujiang, wo die Wasserversorgung traditionell weitestgehend durch die Nutzung der Schwerkraft erfolgte, bereitet die anhaltende Verstädterung zunehmend Probleme.

„Als dieses Wasserwerk 1990 gebaut wurde, haben wir den Schwerpunkt auf Energieeinsparung und hohe Effizienz gelegt“, sagt Liu Zhiwei, Leiter des Bereichs Technologie und Ausrüstung für die Wasserwirtschaft der Stadt Shaoguan in der Provinz Guangdong. „Aber in China nahm die Verstädterung in den letzten Jahren erheblich zu. Hier bei uns entstehen laufend neue Gebäude. Und mit der Verbesserung des Lebensstandards hat auch der Wasserverbrauch der Haushalte erheblich zugenommen.“

Das Wasserwerk befindet sich auf einem Hügel 60 m über der Stadt, sodass unser Trinkwasser über ein natürliches Gefälle in die Innenstadt fließen kann. „Doch die Nutzung der Schwerkraft genügt nicht mehr den Anforderungen, die eine moderne Stadtentwicklung an die Wasserversorgung stellt“, meint Liu Zhiwei. „Wir können den häuslichen Wasserbedarf so nicht mehr decken.“

Deshalb wird das Wasserwerk auf einer Fläche von 60.000 Quadratmetern erweitert, um die Kapazität fast zu verdoppeln. Dann führt Liu Zhiwei weiter aus: „Um der nationalen Forderung nach Energieeinsparungen und Emissionsreduzierungen aktiv nachzukommen, müssen wir schrittweise unsere Ausrüstung modernisieren, die einen hohen Stromverbrauch aufweisen. Deshalb haben wir die Experten für Wasserwirtschaft der Grundfos Pumps Company Ltd. mit Sitz in Shanghai eingeladen, ein Pumpenaudit für die vorhandenen Druckerhöhungsanlagen durchzuführen."

Die Verantwortlichen entschieden sich für die Modernisierung ihrer Pumpstationen Shiliuye und Shaoye.

Dabei lag das Hauptaugenmerk auf der Steigerung der Effizinz, sagt Liu Zhiwei. Erst nach der Modernisierung stellten die Verantwortlichen fest, dass die neuen Pumpen einen weiteren Vorteil mit sich bringen: eine erhebliche Geräuschreduzierung.

What started as a project to improve pump efficiency brought other benefits – such as happier workers from quieter pumps, as well as advantages to the surrounding community like stable water supply and high-quality life, Liu Zhiwei, Chief of Technology and Equipment at the Qujiang water company, at the Shaoye Booster Pump Station in Shaoguan, China.

Das Grundfos Pumpenaudit hat ergeben, dass insbesondere beim Pumpenraum in Shiliuye die installierten Pumpen nicht korrekt ausgelegt waren. Ihre Förderhöhe war für das Pumpwerk zu gering. Die Motoren liefen deshalb die meiste Zeit im Überlastbereich. Dadurch stieg der Stromverbrauch und die Pumpen drohten häufig auszufallen.

„Auch die Pumpen in der Pumpstation Shaoye liefen schon seit über 20 Jahren“, sagt Liu Zhiwei. „Dabei gab es immer wieder Probleme mit der Zuverlässigkeit und Anlagenverfügbarkeit. Die Lager mussten regelmäßig ausgetauscht werden. Im Schaltschrank wurde noch ein veralteter Abspanntransformatorer zum Einschalten der Pumpen verwendet. Und in beiden Pumpstationen war die Lärmbelästigung sehr hoch.“

“Throughout this project, I have learned to not only pursue economic benefits. I have also learned about humanistic concerns and work environment,” says Liu Zhiwei, Qujiang water company’s plant manager.

Bei einer in den Pumpenräumen durchgeführten Geräuschmessung wurde ein Schalldruckpegel von 97 bis 112 Dezibel ermittelt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt die Schmerzgrenze für Lärm im Allgemeinen bei 100 dB. Wenn Personen diesem Geräuschpegel acht Stunden lang ausgesetzt sind, können ernsthafte Gesundheitsschäden auftreten. Ein Teil des Geräuschproblems konnte auf die vertikale Aufstellung der vorherigen Pumpen zurückgeführt werden, weil dadurch hohe Schwingungen auftraten.

„Wir wollten die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter verbessern und Energie sparen“, sagt Liu Zhiwei.

The Qujiang Water Supply Management company could no longer meet the needs of urban development in Shaoguan. It is doubling its capacity and has renovated two of its pumping stations to cope.

Die Lösung

Das Wasserversorgungsunternehmen Qujiang installierte in jeder Pumpstation zwei neue LS-Pumpen mit horizontal geteiltem Gehäuse von Grundfos.

Nachdem die neuen Pumpen ein Jahr in Shiliuye und Shaoye in Betrieb waren, konnten Energieeinsparung von 33 % bzw. 17 % festgestellt werden. „Die Einsparungen im Stromverbrauch entspricht unseren Erwartungen“, meint Liu Zhiwei und fügt hinzu, dass die Einsparungen zum einen auf den hohen Wirkungsgrad der Pumpen zurückzuführen sind und zum anderen darauf, dass die Pumpen genau die erforderliche Förderleistung liefern.

„Gleich zu Beginn des Modernisierungsprozesses haben wir den Schwerpunkt darauf gelegt, energieeffizienter zu werden“, erklärt Liu Zhiwei. „Doch nach Aufstellung der Grundfos Pumpen, stellten wir fest, dass auch das Gräuschproblem behoben war. Unsere Mitarbeiter vor Ort waren sehr zufrieden.“

Zhong Jinshou, Head of Department at Qujiang District Water Supply Management, says he enjoys the stability and quieter operation of the new Grundfos pumps.

Heute liegt der Geräuschpegel bei 85 dB, wenn die Pumpen in Betrieb sind. Dieser Wert gilt auch bei längerem Aufenthalt als nicht gesundheitsgefährdend.

„Effiziente und leise Pumpen wirken sich positiv auf die Arbeitsbedingungen und Betriebskosten aus“, sagt Liu Zhiwei. „Außerdem haben wir dank der neuen sehr viel zuverlässigeren Pumpen die Versorgungssicherheit erheblich erhöht. Davon profitieren vor allem unsere Bürger."

Liu Zhiwei sagt, dass das Grundfos Pumpenaudit ihm auch geholfen habe, sein Wissen in Bezug auf die Pumpentechnologie zu erweitern. „Bei diesem Projekt habe ich gelernt, nicht nur wirtschaftlich zu denken. Ich habe auch etwas über humanitäre Aspekte und die Verbesserung von Arbeitsbedingungen erfahren. Diese neuen Erkenntnisse werde ich bei meiner zukünftigen Arbeit als Verantwortlicher verstärkt einbringen.“